Petra Günter kinderphysiotherapie

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Sensorische Integration (SI)

Aufgenommene Sinnesreize müssen vom Gehirn geordnet und adäquat verarbeitet werden, um zu einer motorischen und/oder emotionalen, sinnvollen Handlung bzw. Reaktion zu führen. Diesen Prozess nennt man sensorische Integration. Eine gut funktionierende sensorische Integration ist die Voraussetzung für effektives Lernen in allen Entwicklungsbereichen.
In der Behandlung nach Jean Ayres sind folgende Sinnessysteme von besonderer Bedeutung: das vestibuläre System, das taktile System und das propriozeptiv – kinästhetische System (Eigenwahrnehmung) Therapeutischer Ansatz Die leitende Idee der Behandlung ist, gezielte Sinneseinwirkungen zu schaffen und individuell zu dosieren. Die Eigenaktivität des Kindes steht dabei im Vordergrund. Der/die TherapeutIn schafft den angemessenen Rahmen, d.h. er/sie gestaltet das Umfeld so, dass das Kind in seiner Aktivität die gewünschten Sinneseindrücke aufnehmen und verarbeiten kann. Die Eltern und Familien werden in den dialogischen Prozess der Therapie mit einbezogen. Ziel ist die Entwicklung der Fähigkeit des Kindes, in Handlung, Reaktion und Verhalten dosiert, der Situation angemessen und variabel agieren zu
können.

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